1984 wurde die Idee geboren, einen Chor zur Auflockerung der in Schöller stattfindenen Jugendtreffen zu gründen. So entstand ein Doppelquartett aus Mitgliedern des Ämter-Männerchores Wuppertal (heute Velbert/Wuppertal). Dies war die Geburtsstunde des heutigen Vocalensembles. Anfangs wurde, bedingt durch einzelne Ausfälle, das Doppelquartett erst durch weitere Sänger ergänzt, später dann auf 16 Sänger aufgestockt.
Bald wurde erkannt, dass ein ortsunabhängiger Chor auch für andere Veranstaltungen geeignet war. Eine erste Herausforderung war die Einweihung des Jugendseminargebäudes in Hochdahl durch Bezirksapostel Engelauf. Zu diesem Zweck wurde vom Dirigenten die 5-teilige Motette „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ komponiert.
Anlässlich des Jugendtages 1987 in NRW wurde die, bis dahin ausschließlich aus Männern bestehende, Formation zu einem gemischten Chor ausgebaut. Das Gesangsensemble trug zur Feierstunde das amerikanische Stück „Glory Halleluja“ (Battle Hymne of Republic) vor. Unter der professionellen Begleitung des Unterhaltungsorganisten Werner Bieder gelang es, zum ersten Mal in der Geschichte der NAK NRW, die ca. 10.000 Zuhörer in der Dortmunder Westfalenhalle zu spontanem, tosendem Applaus zu „verführen“.
1988 war ein besonderer Höhepunkt - der Chor sang Stammapostel Fehr in Schöller das Begrüssungslied. Der individuelle Text entsprang der Feder von Jürgen Behle, die Musik schrieb KG Rosenow.
1994 sammelt der Chor seine ersten Studioerfahrungen mit der Aufnahme der CD „Oh welch ein Tag“. Durch die Spenden aus dem Erlös des Verkaufs dieser CD konnte vielen Bedürftigen geholfen werden.
1998 gelang dem Ensemble sein bisher größter Konzerterfolg mit einem Chorkonzert über 2,5 Stunden im Mariendom zu Neviges. Dieser Anlaß wurde dann auch dazu genutzt die 2. CD-Produktion, „Soli deo Gloria“ auf den Markt zu bringen.
2007 bestand das Vocalensemble aus 25 Mitgliedern, worunter auch noch Gründungsmitglieder sind. Seit Ostern 2007 sind mehrere Konzerte zugunsten NAK-Karitativ mit großen Erfolg durchgeführt worden.
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